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Kunststoffseminar 2017

Kunststoffseminar 2017 - Vom Werkstoff zum fertigen Bauteil

Vom 9. Oktober -11. Oktober lädt das Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik der TU Clausthal interessierte Schülerinnen und Schüler zu dem Kunststoffseminar 2017 ein.

In dem Seminar wird durch Vorträge und Praktika ein Einblick in den Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnik gegeben. Das Seminar richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie Abiturientinnen und Abiturienten.

Für alle die interessiert, woraus ein Flugzeug besteht und wie eine Trinkflasche hergestellt wird, ist das Kunststoffseminar genau das Richtige.

Informationen zur Anmeldung, der Übernachtungsmöglichkeit und zur Anreise nach Clausthal finden Sie im Abschnitt Anreise und Anmeldung.

 

 

Programm für Montag, den 9. Oktober 2017

13:00-14:30 Materialwissenschaften und Werkstofftechnik in Clausthal: Eine Einführung
Dipl.-Ing.(FH) Tamara Florian, M.Sc. Amke Eggers

14:30-15:00 Sicherheitseinweisungen ins Technikum und Chemielabor
Dipl.-Ing.(FH) Tamara Florian, M.Sc. Amke Eggers

15:00-15:45 Kunststofftechnik im Flugzeugbau
Dr. sc.nat. Leif Steuernagel

15:45-19:30 Abenteuertour durch die Bergwerke Clausthal-Zellerfelds
Dipl.-Ing.(FH) Tamara Florian, M.Sc. Amke Eggers

19:30-24:00 Gemeinsames Abendessen mit Studenten und Doktoranden der TU Clausthal

Programm für Dienstag, den 10. Oktober 2017

8:30-10:30 Vorlesung: Faserverbunde – Der Strukturkunststoff
M.Sc. Amke Eggers

10:30-13:00 Praktikum „Mit Vakuum zum Teeuntersetzer“
M.Sc. Amke Eggers

13:00-14:00 Pause/Mittagessen

14:00-16:30 Praktikum „Schritt für Schritt zum Flugzeug“
M.Sc. Amke Eggers

16:30-17:30 Führung durch das Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik
M.Sc. Amke Eggers

17:30-24:00 Gemeinsames Abendessen und Filmabend

Programm für Mittwoch, den 11. Oktober 2017

9:00-10:00 Vorlesung: Thermoplaste – Der Alleskönner
Dipl.-Ing.(FH) Tamara Florian

10:00-12:00 Praktika „Die Chemie der Kunststoffe“ und „Parameter des Spritzgussverfahrens“
Dipl.-Ing.(FH) Tamara Florian

12:00-13:00 Pause/Mittagessen

13:00-15:00 Praktika „Wie stark sind Kunststoffe?“ und „Recycling – Möglichkeiten und Grenzen“
Dipl.-Ing.(FH) Tamara Florian

15:00-16:00 Feedbackrunde
Dipl.-Ing.(FH) Tamara Florian, M.Sc. Amke Eggers

Kurzfristige Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Berufsbild und Arbeitsmarkt

Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sind Innovationstreiber und Schlüssel für eine Vielzahl an Produktinnovationen. Laut dem Bundesforschungsministerium stehen mehr als 66 Prozent des Bruttosozialprodukts in westlichen Technologieländern direkt oder indirekt im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Materialien. Materialwissenschaft und Werkstofftechnik schaffen Lösungen zu drängenden Zukunftsfragen. Neue Werkstoffe sind langlebiger und sicherer und leisten einen Beitrag zur Ressourceneffizienz. Die Werkstofftechnik leistet wichtige Beiträge für den Ausbau der globalen Spitzenstellung Deutschlands in Schlüsselbranchen wie Maschinenbau, Chemie, Feinmechanik und Optik, im Bauwesen sowie der Autobranche. 

Hier setzt die Aufgabe der Materialwissenschaftler und Werkstofftechniker an. Sie erwerben im Studium ein breit angelegtes Wissen in Naturwissenschaften und Technik, welches sie zur Arbeit in allen technischen Bereichen befähigt, in denen es um die Verbesserung vorhandener oder die Entwicklung neuer Werkstoffe geht:

  • Forschung (Werkstoffeigenschaften und Neuentwicklung)
  • Produzierende Industrie (Kunststoffe, Glas, Stahl, Keramik, Edelmetalle)
  • Materialprüfung (staatliche und private Institute)
  • Industrieanlagenbau (weltweites Projektgeschäft)
  • Industrielle Dienstleistungen (Prozessoptimierung, Unternehmensberatung, Selbstständigkeit)
  • Öffentlicher Dienst

Die Berufschancen im Studienschwerpunkt „Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik“ liegen vor allem in den folgenden Marktbereichen:

  • Luftfahrtindustrie
  • Automobilindustrie mitsamt der Zulieferer
  • Kunststoffmaschinenbau
  • Rohstoff-/Halbzeughersteller
  • Verpackungsindustrie

Wenn man um sich schaut, entdeckt man überall Kunststoffe. Alle diese Gegenstände aus Kunststoffen müssen von Firmen hergestellt werden, die dementsprechend Kunststofftechniker mit dem notwendigen Knowhow brauchen und suchen.  Die Berufsbezeichnungen eines Kunststofftechnikers lauten hierbei Projektingenieur, Projektmanager, Gruppenleiter, Abteilungsleiter und noch viele mehr.

 

 

Anmeldung und Anreise

Anmeldungen zu dem Schülerseminar sind bis zum 28. September 2017 über die Seite direkt hier online möglich. Die Pension Hohensee ist ausgebucht und alle Quartiere in dieser Preiskategorie in Clausthal Zellerfeld ebenfalls. Daher bitte ich alle Neuabmeldungen ab dem 30. August sich selbständig um ein Quartier zu kümmern.

Die Basisteilnahmegebühr in Höhe von 39 € schließt die Übernachtung nicht mit ein.

 Für die Wahl ihres Quartiers haben Sie zwei Möglichkeiten:

Den Teilnahmebeitrag in Höhe von  39 € überweisen Sie bitte auf das Konto der TU Clausthal bei der Sparkasse Hildesheim/Goslar/Peine BIC: NOLADE21GSL, IBAN: DE44268500010000022111, Verwendungszweck: Kostenstelle 7804 0320 . 

Anmeldungen werden innerhalb von fünf Werktagen nach Zahlungseingang bestätigt.

Anreise

Allgemeine Informationen zur Anreise nach Clausthal finden Sie auf der Anreiseinformationen-Seite des Internetportals der TU Clausthal. Als Orientierungshilfe in Clausthal können Sie die Campuskarte verwenden. 

Veranstalter des Seminars und Veranstaltungsort ist das Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik, Agricolastraße 6, 38678 Clausthal-Zellerfeld.

Kontakt

Dipl.-Ing. (FH) Tamara Florian, Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik, Agricolastraße 6, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323 72 2427, eMail: kunststoffseminar@tu-clausthal.de

 

 

 

 

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